Eine Frage der Einstellung
... und da fällt mir auch schon was ein. Eine Frage. Eine, die mich vor Jahren beschäftigt hat und doch immer noch prägt. Sie lautet (aber nicht lachen):
"Ist da wer, der uns beobachtet?"
Vor einigen Jahren hab ich mich gefragt, ob irgendwelche Außerirdischen uns beobachten und unser Handeln beurteilen. Ähnliche Fragen haben sich bestimmt Viele gestellt - egal ob sie jetzt kleine grüne Männchen befürchten, die uns für primitiv halten und mit ihrem Mega-Laserstrahl ankommen um uns einfach mal zu zertreten, oder ob man sich jetzt einen Gott (oder gar mehrere) vorstellt, der uns wegen unserer Sünden und Maßlosigkeit nonchalant ausräuchert.
Man merkt: Ich sehe dieses Beobachtet-Werden als etwas Negatives. Das liegt wohl irgendwo in der Kindheit begraben, als Erfahrungen, die sich so einigermaßen als "Beobachten ist die Vorstufe zum Angriff" beschreiben lassen sofern man das gerne prägnant hätte. Jedenfalls sehe ich das Stellen dieser Frage für mich persönlich als einen Hauptgrund für eine gewisse Passivität im Leben, eine Art Furcht davor zu fest im Leben zu stehen und einfach mal etwas zu tun. Denn irgendwer guckt zu und beurteilt - oder verurteilt?
Und ist es dann nicht etwas zu Unbedeutendes wenn man wie alle anderen im Sommer in jeder kleinen Pfütze eine Gelegenheit zum Baden sieht? Was finden die kleinen Erdlinge nur so toll am Tanzen? Was für eine Bedeutung für das Universum hat ein Streit zwischen Nachbarn weil die Zweige vom Apfelbaum über den Zaun hängen? Von oben betrachtet sieht alles unbedeutend und lächerlich aus - selbst wenn man sich nur vorstellt wie man es von oben sehen könnte.
Hat man diese Denkweise erst einmal, fällt es oft schwer an den Kleinigkeiten des Lebens Freude zu finden. Im Gegenzug erkennt man wiederum andere Dinge des Lebens - denn man lernt wahrzunehmen anstatt seine Umgebung mit der eigenen Präsenz zu überfluten. Und ich beobachte gerne - und lerne.
[Notiz an mich selbst: Dualismen - nimmt man den einen Teil, wächst der andere automatisch an, und umgekehrt. Müsste man mal was drüber schreiben ;-)]
[Mini-Disclaimer: Das soll jetzt nicht heißen, dass das Thema hier ein Leitmotiv werden soll oder dass die ganze Seite so pseudo-depri werden soll ;-) - ist mir nur gerade eingefallen. Ich glaub ich will kein festes Motiv, ich schreib einfach was mir so im Kopf rumgeht. Ich hoffe das Augenzwinkern kommt nicht zu kurz hehe]
"Ist da wer, der uns beobachtet?"
Vor einigen Jahren hab ich mich gefragt, ob irgendwelche Außerirdischen uns beobachten und unser Handeln beurteilen. Ähnliche Fragen haben sich bestimmt Viele gestellt - egal ob sie jetzt kleine grüne Männchen befürchten, die uns für primitiv halten und mit ihrem Mega-Laserstrahl ankommen um uns einfach mal zu zertreten, oder ob man sich jetzt einen Gott (oder gar mehrere) vorstellt, der uns wegen unserer Sünden und Maßlosigkeit nonchalant ausräuchert.
Man merkt: Ich sehe dieses Beobachtet-Werden als etwas Negatives. Das liegt wohl irgendwo in der Kindheit begraben, als Erfahrungen, die sich so einigermaßen als "Beobachten ist die Vorstufe zum Angriff" beschreiben lassen sofern man das gerne prägnant hätte. Jedenfalls sehe ich das Stellen dieser Frage für mich persönlich als einen Hauptgrund für eine gewisse Passivität im Leben, eine Art Furcht davor zu fest im Leben zu stehen und einfach mal etwas zu tun. Denn irgendwer guckt zu und beurteilt - oder verurteilt?
Und ist es dann nicht etwas zu Unbedeutendes wenn man wie alle anderen im Sommer in jeder kleinen Pfütze eine Gelegenheit zum Baden sieht? Was finden die kleinen Erdlinge nur so toll am Tanzen? Was für eine Bedeutung für das Universum hat ein Streit zwischen Nachbarn weil die Zweige vom Apfelbaum über den Zaun hängen? Von oben betrachtet sieht alles unbedeutend und lächerlich aus - selbst wenn man sich nur vorstellt wie man es von oben sehen könnte.
Hat man diese Denkweise erst einmal, fällt es oft schwer an den Kleinigkeiten des Lebens Freude zu finden. Im Gegenzug erkennt man wiederum andere Dinge des Lebens - denn man lernt wahrzunehmen anstatt seine Umgebung mit der eigenen Präsenz zu überfluten. Und ich beobachte gerne - und lerne.
[Notiz an mich selbst: Dualismen - nimmt man den einen Teil, wächst der andere automatisch an, und umgekehrt. Müsste man mal was drüber schreiben ;-)]
[Mini-Disclaimer: Das soll jetzt nicht heißen, dass das Thema hier ein Leitmotiv werden soll oder dass die ganze Seite so pseudo-depri werden soll ;-) - ist mir nur gerade eingefallen. Ich glaub ich will kein festes Motiv, ich schreib einfach was mir so im Kopf rumgeht. Ich hoffe das Augenzwinkern kommt nicht zu kurz hehe]
Numbercruncher - 14. Nov, 13:34
